1980, Düsseldorf

mit Thomas Jänisch


Gründgenplatz

Durch die Beziehung zwischen Thyssenhaus und Schauspielhaus erhält der Gründgensplatz seine Prägung. Um das Verhältnis  dieser beiden Bauwerke zueinander nicht zu stören, wird auf die Anordnung ergänzender Baulichkeiten verzichtet. Nur im Bereich Schadowstraße, wo sich der Platz räumlich zum Zentrum hin öffnet, entsteht über einer abgedeckten Garageneinfahrt eine turmartige architektonische Miniatur mit Signalfunktion. Ihr Standort macht sie von nahezu allen wichtigen Richtungen des Platzes und seiner Umgebung sichtbar.

Die Räume im oberen Teil dieses Baues nehmen die Funktion einer intimen Café-Stube auf. Der untere Teil des Turmes ist Remise für einen fahrbaren Bühnenwagen, der mittels einer Gleistrasse zwischen Hochhaus und Theater bis zum Goethe Museum fahren kann. Die Anzeigetafel am Turm zur Schadowstraße hin dient für Hinweise auf Aktivitäten des Schauspielhauses.

Die Bodenflächen des Platzes werden durch ein ringförmiges Wasserbecken in zwei Teile gegliedert. Im Inneren des Ringes liegt ein inselartiger Bereich, der über Brücken nur von Fußgängern erreicht werden kann. Die Brücken entsprechen durch ihre Lage den drei Hauptrichtungen auf dem Platz.

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