Das Bankgebäude steht im Außenbezirk von Wels (Oberösterreich) an der Kreuzung einer Durchgangstraße. Die umliegende Bebauung vesprengt, mit unteschiedlichem Charakter, Häuser aus den zwanziger Jahren neben neueren Wohnblocks, zweigeschossige Geschäftsbauten und eine Sportanlage.
Die Bank wollte in dieser Ansammlung verstreuter Baulichkeiten Bezugspunkt sein. Der neben dem Bankgeschäft durch ein angeschlossenes Café auch allgemein Möglichkeiten zum Sich-treffen bietet.
Der Bau wirkt optisch nach beiden Seiten der Straßenkreuzung durch seine Hauptfassade, die losgelöst vom dahinterliegenden Gebäude in großem Bogen die Grundstücksgrenze in voller Länge nütz. Das eigentliche Gebäude ist an dieser zu großen Fassade als zweites eigenständiges Element herangeschoben. Die Farbe der Fassade: dunkelgrau mit hellgrauen Streifen, der Sockel aus rosefarbenem Marmor und zurückgesetzt, so daß das darüberliegenden dunkle Mauerwerk keine feste Verbindung mit dem Bogen zu haben scheint. Am Abend verstärkt ein Lichtband, das, hinter der Mauerschürze angebracht, nur den Sockel anstrahlt diesen Eindruck einer schwebenden Wand.