Bonn, 1981

Pavillion der Elemente

Wie ein freigelegtes Stück liegt inmitten der gepflasterten Platzfläche eine schräg geneigte Ebene aus 105 Corten-Stahlplatten, deren jede einzelne mit Zahl und Zeichen eines chemischen Elementes versehen ist. Aus dieser schrägen Ebene entwickelt sich der Anfang eines Gebäudes aus 3 Pfeilern unterschiedlichen Querschnittes, entsprechend den unterschiedlichen Erscheinungsformen der Elemente. Für Fest, Flüssig und Gasförmig stehen die Querschnitte Quadrat, Viertelkreis und Kreis. Dieses unfertige, wissenschaftliche Gebäude wird von alltäglicher Umgebung eingefaßt, adaptiert und zu einem benützbaren Pavillon ergänzt. Sitzstufen fassen einen Raum ein, eine ergänzende Stahlkonstruktion schließt gleichsam den Pavillon, trägt zugleich Licht und bietet die Möglichkeit unterschiedlicher Nutzung.

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