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Von einer Freitreppe
gelangt der Betrachter auf einen Stahlsteg, der ihn auf einen 13 x 13m
großen Rahmen aus Stahlgitter zuführt. Optisch grenzt der Rahmen
einen bestimmten Ausschnitt der dahinterliegenden Landschaft ab, es entsteht
das detailgerechte Abbild einer Realität, die vorher scheinbar nicht
existiert. Der Steg führt weiter am Rahmen vorbei auf eine auskragende
Stange zu, an deren Ende, ähnlich einem Visier, die stark verkleinerte
Version des Rahmen hängt. Der Blick des Betrachtes ist neuerlich und noch
mehr eingegrenzt. Er ist auf den x-ten Detailbereich einer Landschaft
gerichtet, die sichtbar ist aber nicht wahrgenommen wird. Die Kaldenderbauten
von Jaipur dienten zur Beobachtung der Gestirne. <Rahmen-Bauten> sind
Architektur zur Wahrnehmung und Ergänzung irdischer Umwelt.
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