Anläßlich einer Ausstellung wurde im Kuppelsaal der Kunsthalle Hamburg die <Grüne Lunge> installiert. In der Mitte eines quadratischen Beckens von 6 m Seitenlänge aus weißem Kunststoffgewebe stand ein Stahlrohrturm, ganz oben ein verglaster Kubus, in dem sich zwei Tröge mit natürlichem Grünzeug befanden. An den Stirnseiten des Kubus waren zwei halbkreisförmige, in Kammern unterteilte Luftkissen aus durchsichtiger Folie -die Lungenflügel- angebracht, die über wechselweise gesteuerte Gebläse Luft aus dem Grünkubus ein- und ausatmeten. Wie die Flügel einer menschlichen Lunge, hoben und senkten sie sich dabei und stießen die Luft gefiltert und aromatisiert mit künstlichen Zusätzen in ein Schlauchsystem, das quer durch das Gebäude zu einer Abnehmerstelle auf dem Platz vor der Kunsthalle führte.